Im Rahmen des geplanten Umbaus eines Dienstleistungsgebäudes in Basel wurden wir mit der unabhängigen Prüfung der gebäudetechnischen Vorprojektunterlagen beauftragt. Ziel war es, die Planungsunterlagen inhaltlich und konzeptionell zu überprüfen und allfällige Risiken oder Optimierungspotenziale für die weitere Projektentwicklung aufzuzeigen.
Unsere Prüfung umfasste die Fachbereiche Heizung, Lüftung, Kälte, Sanitär und Elektro. Dabei analysierten wir sowohl die technische Qualität der Konzepte als auch deren Integration in den Bestand und die funktionalen Anforderungen des Gebäudes.
Im Heizungsbereich wurde das vorgesehene Niedertemperatursystem grundsätzlich positiv bewertet. Wir empfahlen, Sonderzonen wie Archive und Technikräume spezifisch zu betrachten und die Steuerung entsprechend anzupassen. Die Versorgung über das bestehende Fernwärmenetz wurde als sinnvoll eingestuft, wobei auf ausreichende Kapazitätsreserven und niedrige Rücklauftemperaturen zu achten ist.
Die Lüftungskonzepte entsprachen im Aufbau den Anforderungen an Komfort und Energieeffizienz. In beengten Installationssituationen im Bestand empfahlen wir eine vertiefte Koordination mit der Architektur. Die Zonenbildung und Steuerung der Anlagen sollen im weiteren Verlauf konkretisiert werden, insbesondere bei unterschiedlichen Nutzungsbereichen.
Für die Kälteversorgung war eine Ergänzung mit Freecooling vorgesehen. Diese Lösung wurde im Hinblick auf Energieverbrauch und Betriebskosten positiv beurteilt. Die Trennung von Komfort- und Prozesskälte ist in der nächsten Phase zu schärfen.
Im Bereich Sanitär prüften wir die Konzepte auf Nachvollziehbarkeit und Funktion. Wir empfahlen, die Verbrauchswerte je Nutzungseinheit transparent auszuweisen, ein Messkonzept zu definieren und den Schallschutz insbesondere in sensiblen Bereichen nachzuweisen. Die Koordination mit Mieterausbauten ist frühzeitig zu klären.
Die elektrotechnische Planung wurde hinsichtlich Systemstruktur, Versorgungssicherheit und Erweiterbarkeit analysiert. Wir regten an, Reserven für zukünftige Anforderungen in IT, Sicherheit und Kommunikation einzuplanen. Auch die Tageslichtsteuerung der Beleuchtung wurde angesprochen.
Insgesamt zeigte unsere Prüfung, dass das Vorprojekt eine tragfähige Grundlage für den weiteren Umbau bildet. Für die kommenden Phasen gaben wir konkrete Empfehlungen zur Optimierung, Detaillierung und Koordination, um eine technisch durchdachte und wirtschaftlich tragbare Umsetzung zu ermöglichen.
Auftraggeber / Referenz
Wincasa AG, Zürich Tel.-Nr. +41 58 455 77 77
Architektur
Diener und Diener, Basel
Bauherr
Credit Suisse, Zürich
Projektstandort
Aeschevorstadt 72, 4051 Basel
Leistungen
Leistungen
Analyse und Prüfbericht HLKS Phase 4.31
Leistungen
Analyse und PrüfberichtE und GA Phase 4.31
Leistungen
–
Planungszeit
2017
Realisierungszeit
–
Baukosten BKP 23, 24 und 25
5.6 MIO CHF
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